Seit geraumer Zeit vermisse ich etwas bei CoH. Neinnein, keinen Patch, keine neuen guten Maps, keine Balance. Die Rede ist vielmehr von den Jungs, die man früher in praktisch jedem Spiel zu Gesicht bekam.
Gesucht: Wer hat die berühmt berüchtigte, motorisierte Räuberbande zuletzt gesehen?
Zur Zeit sieht man fast jedes Spiel Schreckensdoktrin (Königstiger!) und Verteidigungsdoktrin (was die Briten können, können wir auch mit unseren Medicbunker). Ressourcenschub, StuH und Blitzkrieg hauen ein nicht wirklich vom Hocker, vor allem wenn der zweite Tiger fehlt. Aber seien wir doch mal ehrlich, wen erfreut nicht dieser Anblick:
Spaß! (Und noch lustiger wirds mit einer besseren Grafikkarte)
Wir kennen sie alle: abgerissene Gestalten, die die Zeit zum ersten Grenadiersquad überbrücken und ihren Duft in Halbkettenfahrzeugen verbreiten. Doch wer waren sie wirklich? Nun, erst einmal ist festzuhalten, dass CoH´s Darstellung der Volksgrenadiere nur bedingt den Tatsachen entspricht: So gab es keine Volksgrenadiere am DDay, sie wurden erst später, im Herbst 1944 gegründet. Zu diesem Zeitpunkt steckte das Dritte Reich tief im Schlamassel. Die fünfte Panzer-Armee war im Falaise-Kessel vernichtet worden, fast zeitgleich hatte die Rote Armee Operation Bagration gestartet und die gesamte Heeresgruppe Mitte von der Landkarte gefegt. Man hatte außerdem mit akutem Personalmangel zu kämpfen. Die Volksgrenadierdivisionen waren deshalb eine ökonomischere Version der normalen Grenadierdivisionen. Der Name „Volksgrenadier“ wurde aus Propagandagründen gewählt. Schon vorher hatte man Infanteriedivisionen in Grenadierdivisionen umbenannt, da sich „Grenadier“ einfach cooler und professioneller anhört und sich positiv auf die Moral auswirken sollte. Die Philosophie dieser Tage war es, dem einzelnen Infanteristen mehr Feuerkraft zur Verfügung zu stellen, im Gegensatz zur alten Doktrin, die besagte dass das MG 90% der Feuerkraft eines Infanterietrupps stellte, während die Schützen dem MG die Flanken deckten. Jetzt lag der Fokus eher auf der individuellen Feuerkraft des Soldaten. Erreicht wurde diese Verstärkung durch die Ausgabe automatischer Waffen, wie dem StG44 oder dem G43. Das ganze hatte noch einen willkommenen Nebeneffekt: Da man immer weniger Zeit hatte die Soldaten auszubilden, verließ man sich auf die moderneren Waffen. Der Effekt ist aus Ego-Shootern bekannt… Nubs nehmen immer die Waffe, mit der sich am besten „sprayen und prayen“ lässt. Diese Herangehensweise hatte allerdings auch ihre Nachteile, wie man an den horrenden Verlusten der Volksgrenadiere in der Ardennen-Offensive sehen kann. Hier gibt es interessante Parallelen zur Roten Armee, die besonders am Anfang des Krieges, als die Lage schlecht war und man immer neue Divisionen in den Fleischwolf schicken musste, ganze schlecht ausgebildete Infanteriedivisionen mit den exzellenten Maschinenpistolen PPsH41 und PPD 40 ausrüstete. Als sich das Kriegsglück wendete, machte Deutschland dasselbe.
Vor kurzem war mal wieder die Diskussion in der Community über ein ganz altes Thema, nämlich das Ranking System, sprich wie wertet Relic Siege/ Niederlagen, worauf kommt es bei der Gegner/Map- Zuteilung an und was ist überhaupt dieses Trust-Rating-System.
Einige können sich bestimmt noch an die Seite www.relicrank.com erinnern, die von einem COH-Programmiere als Hobbyprojekt ins Leben gerufen wurde. Da konnte man sich sehr schön über das System informieren. Leider ist diese Seite mitlerweile nicht mehr online, jetzt schon über einem Jahr.
Aber Relic verspricht die Seite wieder ins Leben zu rufen sobald die Betaphase beendet ist, und somit auch mehr Zeit und Mittel für Nebenprojekte zur Verfügung steht.
Ja es ist war schon sehr lustig, wenn man sich so ziemlich genau ausrechnen konnte wie viele Siege man noch bis zum Level Up brauchte, nun kann man es höchstens schätzen. Außerdem gab es sogar ein Clan-Rating. Spieler wurden als Clan angemeldet und deren Gemeinsame Wertung verglichen mit anderen Clans.
Naja, da mir Werte und Zahlen, Faktoren die eine Rolle spielen nicht mehr genau im Kopf sind, hab ich mich ein bisschen informiert und eine schöne Zusammenstellung von 12azor gefunden, der das wiederum in Zusammenarbeit mit, damals noch Buggo, und einigen Codern von Relic erstellt hatte.
Kennt ihr das? Ihr wollt Draht legen. Möglichst am Kartenrand. Aber irgendwie will das nicht richtig, da bleibt eine schmale Stelle am Rand frei und grade da kann der Gegner natürlich durchschlüpfen.
Manche Spieler legen an diesen Stellen Minen, was gar nicht mal blöde ist. Andere wieder versuchen mit aberwitzigen Konstruktionen aus Stacheldraht, Panzersperren und Sandsäcken die Stelle dicht zu bekommen. Hab ich alles schon gesehen und jedesmal waren meine Mundwinkel ungefähr da wo bei den Meisten die Ohren sind.
Dabei lässt sich das einfach umgehen, nämlich mit einem weiteren Stacheldrahtsegment, das sich mit etwas Finesse auch leicht setzen lässt.
Aber was red ich lange drum rum, schaut euch mal folgendes Youtube-Video an, da kann man erkennen wie sich der Stacheldraht auch am Rand der Karte legen lässt.
Das Ganze dann zwei oder drei mal im Gefecht getestet und schon funktioniert das mit geschlossenen Augen auch in Stresssituationen.