Einführung zur Royal Artillery

Seit der Erscheinung von Company of Heroes spielt die Artillerie immer wieder eine (mehr oder weniger) wichtige Rolle. Oft ist sie die einzige Möglichkeit eine schwer befestigte Stellung des Feindes auszuräuchern ohne seine eigenen Panzer aufs Spiel zu setzen. Zu den Albträumen feindlicher Infanterie gehört sie ebenfalls. Nachteilig ist jedoch sowohl bei der Wehrmacht, als auch bei der US Army, dass Geschütze usw. entweder empfindlich gegenüber Scharfschützen sind oder eine zu schwache Panzerung besitzen. Die oft fehlende Mobilität ist ebenfalls problematisch: Die amerikanische Haubitze ist stationär, der Nebelwerfer recht langsam (Stuka zu Fuß bildet hier die Ausnahme). Es mangelt außerdem  beiden Seiten an Spezialfähigkeiten um die Geschütze wirklich zu etwas Besonderem zu machen. Dafür gibt es jedoch genug Dinge mit der man dies ausgleichen kann. Allein das große Waffenarsenal beider Seiten  ist dabei schon recht nützlich. Alles in allem bleibt Artillerie dennoch eine praktische Waffe.

artillerie

Mit dem Erscheinen von Opposing Fronts im Jahr  2007  sollte sich die Lage ändern. Sowohl die Briten, als auch die Panzerelite verfügten über eine gepanzerte und bewegliche Selbstfahrlafette, nämliche die Hummel und die Priest. Die Briten waren jedoch zusätzlich in der Lage sich speziell auf Artillerie zu konzentrieren. Die Royal Artillery Doktrin war geboren, die ich an gleich näher beleuchten möchte.

Bevor wir zu den einzelnen Fähigkeiten kommen, möchte ich auf die Einsatzweise der Artillerie zu sprechen kommen. Der Spieler sollte sich klar sein ob er sich nur auf diese verlässt oder sie in Kombination mit Panzern etc. einsetzt. Im 1 vs.1, ist vom reinen Artillerieaufgebot abzuraten, da es sonst an Verteidigungsmöglichkeiten mangelt und der Feind ebenfalls, wegen der geringen Spielfeldgröße, das Feuer eröffnen kann. Im 2 vs. 2 verhält es sich ähnlich, ab 3 vs. 3 ist ein reiner Artillerieeinsatz schon möglich,  wenn aber auch zum Teil kartenabhängig.
(Bsp. Schelde)
Während die Teampartner offensiv vorgehen, versucht man hinter der Front diese so gut wie möglich durch Geschosssalven zu unterstützen. Teamwork ist natürlich auch dabei eine Grundvoraussetzung für ein gutes Spiel.

Widmen wir uns jetzt den einzelnen Doktrinpunkten:

Großladungen: Was die britische Artillerie vor allem auszeichnet, ist ihre hohe Reichweite. Feindliche Verbände können so bereits auf große Entfernung ausgeschaltet  werden und das feindliche HQ befindet sich so gerade auf kleinen bis mittleren Karten recht früh in einer misslichen Lage, was wahrscheinlich auch ein Grund für den berüchtigten Ruf der Schelde ist.
Ein großer Feuerbereich ist immer praktisch und erhöht den Nutzen von Artillerie enorm.

Überwachungs-Artillerie: Artillerie war schon immer eine nützliche Waffe zur Abwehr von Infanterie und Panzerverbänden, ein unaufmerksamer Spieler konnte aber auch mal den großen Trupp übersehen, der sich am äußeren Rand der Karte entlang schlich.  Die automatische Überwachung eines bestimmten Bereiches ist hierbei eine große Hilfe, da so die Artillerie  von alleine auf  feindliche Einheiten reagiert und außerdem Explosivgeschosse einsetzt  über deren  Effektivität man aber streiten kann. Für alle Spieler, die bestimmte Abschnitte gerne mal der KI überlassen ein Muss.

Artillerie-Beobachtungsmodus: Dieser Modus ähnelt stark dem der Überwachung, jedoch wird nur auf feuernde Feindartillerie geschossen. An sich eigentlich recht nützlich, aber feindliche Geschütze kann man auch manuell beschießen und bei Nebelwerfern etc. reicht eine einzelne Haubitze auch aus. Lieber nicht im großen Stil einsetzen, sondern besser nur wenige Einheiten  auf diese Weise vorgehen lassen.

Vorgelagerte Beobachtungsoffiziere:   Hierbei erhalten britische Offiziere die Möglichkeit Artillerieschläge von außerhalb der Karte anzufordern. Die Fähigkeit ist zwar kostenpflichtig, besitzt jedoch ein großes Zerstörungspotential  und ist somit ideal zur Verteidigung geeignet, zumal die Fähigkeit  aus der Sicht des normalen Soldaten eine hohe Reichweite besitzt und man so den Offizier in sicherer Entfernung halten kann. Offensiv ebenfalls recht praktisch,.

Feuerwalze: Diese Fähigkeit ermöglicht es Geschützen ihr Feuer nicht auf eine einzelne Stelle zu konzentrieren, sondern  auf eine Feuerlinie, die von den Geschossen abgefahren wird. Für größere Feindstellungen, als auch das gegnerische HQ stellt diese Fähigkeit ein eine ernstzunehmende Bedrohung dar, sie sollte allerdings, aufgrund der hohen Kosten von 150 Munition mit Bedacht eingesetzt werden.
basis

M7 Priest: Hierbei handelt es sich eigentlich um die beste Artillerie-Einheit im ganzen Spiel. Man erhält eine gepanzerte Selbstfahrlafette, die von zahlreichen Spezialfähigkeiten profitiert und zudem ein leichtes MG zur Verteidigung besitzt. Dieses ist zwar nicht besonders kampfstark, aber besser als nichts. Besonders effektiv ist das  Fahrzeug, wenn es in Bewegung bleibt und auf einen voll ausgebauten Doktrinbaum zurückgreifen kann.

Ein Artikel von tiger tank

12 Responses to “Einführung zur Royal Artillery”


  1. 1 Tizian Hanke

    Erstmal wieder Schelde zocken! xD

  2. 2 tim-maximilian

    Guter spannender Anfang und ein abruptes Ende!
    Was soll das? Da fehlt der Hauptteil und m.M.n nach mindestens 1-2 Beispiele. Anfang-Schluss; So schreibt man keinen Text!

    tim

  3. 3 tiger tank

    Da ich bemühe Krtik ernst zu nehmen, werde ich den Artikel demnächst ergänzen bzw. überarbeiten um den Wünschen gerecht zu werden. Tatsächlich endet das ganze wirklich etwas abrupt. Einige weitere Punkte (und einen vernünftigen Schluss) werde ich bald hinzufügen.

    MfG

    tiger tank

  4. 4 bent

    War auch etwas verwirrt als der Text auf einmal zu Ende war.

  5. 5 Tizian Hanke

    @Tim:

    Wir sind hier auch nicht beim Schönschreib Contest sondern auf einem Blog zun einem Hobby!! Wenn du nur herkommst um dich zu beschweren und nichts positives da lässt, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. ;(

  6. 6 Nudl

    @Tim

    Geh du mal wieder dein Manager Magazin lesen und lass Tiger Tank in Ruhe.
    Bittedanke.

  7. 7 Toni

    Und Tim du musst hier nicht dein Maul so aufreisen, du hast eh keine Ahnung von diesem Spiel, also meckere nicht so dumm rum. Und wie mein Vorgänger gesagt hat, das hier ist ein Blog!

  8. 8 tim-maximilian

    Jetzt ist der Text doch prima!
    Hat Spaß gemacht zu lesen. =)

    tim

    Ich verstehe die Aufregung mancher Leute nicht. :-/
    Ist doch nur eine einzelne Meinung…

  9. 9 tiger tank

    “Jetzt ist der Text doch prima!
    Hat Spaß gemacht zu lesen. =)”

    Ist doch noch gar nichts ergänzt worden! :-)

  10. 10 Tizian Hanke

    xD ohne Worte

  11. 11 tim-maximilian

    Doch!?
    Ich nehme an ihr habt den Text nicht in der ersten Version gelesen…

  12. 12 tiger tank

    Hä? JohnMarrington hat auf meine Anweisung hin nur einen Satz überarbeiten lassen. Sonst ist da gar kein Unterschied. Es sein denn du meinst den neuen Artikel, aber der ist für fortgeschrittene Spieler und nicht von mir.

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